Mädchen, Fräulein, Frau – Wie Blogautorinnen sich selbst bezeichnen

Vor einiger Zeit stolperte ich über den Artikel „She Geek: Women and Self-Labeling in Online Geek Communities“. Darin geht es um die Frage, wie sich Frauen selbst bezeichnen und aus welchen Gründen sie bestimmte Bezeichnungen wählen, wenn sie sich in Online-Communitys bewegen und warum sie besonders häufig zu ganz bestimmten Bezeichnungen greifen.

Das brachte mich dazu, einen Blick auf die deutsche Blogosphäre zu werfen. Namensbestandteile wie „Girl“, „Mädchen“, „Frau“, „Fräulein“ waren mir auch hier häufiger begegnet und ich fragte mich, wie wohl das Verhältnis aussieht, wenn ich einen genaueren Blick wage. Ich bin also zunächst meinen Feedreader durchgegangen (der dank der Aktion „Blogger Mädchen 2010“ der Mädchenmannschaft gut mit frischen Blogs weiblicher Autor_innen gefüllt ist). Blogs, die eines der Labels als Namensbestandteil enthielten, habe ich mir angeschaut und dort wiederum in der Blogroll nach noch mehr Kandidat_innen gesucht. Das Ergebnis der Recherche ist folgendes: Die meisten weiblichen Blogger_innen entscheiden sich für sehr individuelle Namen, die in keine der Kategorien passen. Aber beim Vergleichen der oben genannten Namensbestandteile zeigt sich folgendes Bild:

  • Mädchen/Girl: 8 Blogs1
  • Frau: 4 Blogs2
  • Fräulein: 5 Blogs3

Aus den Aktivitäten im Netz heraus entstehen häufiger Gruppen, die sich außerhalb des Netzes treffen. Auch hier gibt es einen ähnlichen Trend in der Verteilung zwischen „Mädchen“/„Girl“ und „Frau“: Girls on web societyGirl Geek DinnerFrauen im Netz.

Das Ergebnis ist weder erschöpfend noch repräsentativ, zeigt aber wie ich finde eine gewissen Tendenz. Soweit das den Selbstbeschreibungen der Autorinnen zu entnehmen war, sind keine der „Mädchen“-Bloggerinnen in einem Alter, in dem sie mit der Zuschreibung „Mädchen“ versehen werden würden. Um so spannender die Frage: Warum greifen sie zu Attributen wie „Mädchen“ oder „Girl“? Und was ist mit den „Fräuleins“ unter unseren Bloggerinnen? Ein herrlich altmodisches Wort, das in der Alltagssprache der meisten kaum noch vorkommen dürfte, wieso aber findet es häufiger noch als „Frau“ Eingang in Blognamen? Und was ist mit denen, die sich ganz (selbst)bewusst als „Frau“ bezeichnen – was verbinden sie mit dieser Selbstbeschreibung?

  1. Blogs mit „Mädchen“ oder „Girl“ im Namen: Girls can blogMädchenmannschaftMädchenblogPlastikmädchenModerne MädchenMädchen BlogtFaules MädchenSchorlemädchen []
  2. Blogs mit „Frau“ im Namen: Frau … äh … MuttiFrau mit BartFrauenzimmerFrau Liebe []
  3. Blogs mit „Fräulein“ im Namen: Fräulein JuliaFräulein ZuckerFrollein RehFrl. Krise interveniertFräulein Kapriziös []
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46 Antworten auf Mädchen, Fräulein, Frau – Wie Blogautorinnen sich selbst bezeichnen

  1. ihdl sagt:

    es ist ja überhaupt schon aussagekräftig über den stand der dinge, dass sich viele frauen* beim bloggen als solche markieren. außer dem fanboys podcast fällt mir nichts ein, wo mann, junge oder herr vorkommt. die blogs, die du gefunden hast, sind ja nicht alle feministisch oder frauenpolitisch orientiert. warum mädchen die überhand hat würde ich auch gerne wissen? und wo bleiben eigentlich die ladys und damen?

    • Adrian Lang sagt:

      Darüber wie Männer ihre Blogs nennen hab ich auch nachgedacht, das wäre interessant. Außerdem, aber schon etwas abgefahrenere Fragen (falls mal wirklich eine_r großflächig spidern will): (Klar-)Name (Person) oder eigenständiger Blogname? Sprache des Namens? Und dann eben besondere Qualifikatoren – Frau, Mädchen, Don … ich glaub da ließe sich schon einiges an interessanten Daten gewinnen.

    • Ohne jetzt die Beleglinks parat zu haben: Es gibt einige Lehrer-Blogs, die »Herr Soundso« heißen – das bildet aber wohl primär das Phänomen ab, daß Lehrer bei ihren Schülerinnen keine Vornamen zu haben pflegen.

  2. Ritinardo sagt:

    Komisch, habe ich heute auch grade drüber nachgedacht. Das geht ja sogar weiter – auch was z.B. Linux und Open Source angeht. z.B. http://www.linuxchix.org/ – dazu noch das Motto “Be Polite, Be helpful” – klingt irgendwie nach Erziehungsidealen des 19. Jahrhunderts für Mädchen. Ich meine schon zu verstehen, was da passiert – mit Niedlichkeitsformen oder mit dem Aufgreifen von Begriffen, die _manche_ Männer auf Frauen anwenden kann man natürlich Kritik äußern ohne gleich in eine “Emanzen”-Ecke gestellt zu werden. Fraglich ist allerdings, ob das so schlau ist, weil sie damit zum einen den Rückzieher vor den falschen Männern machen und zum anderen vielleicht den Frauen in den Rücken fallen, die offener und deutlicher auftreten.

    Oder das “Missy Magazine” – eine feministische Zeitschrift, aber leo.org sagt “Missy” ist “kleines Fräulein”. Zeigt man so Männern, was ‘ne Harke ist?

    Wobei ich vor ein paar Monaten auch schon mal drüber nachdachte, warum manche Begriffe immer niedlich sind:
    * Mädchen
    * Kaninchen
    Im Gegensatz zu:
    * Junge
    * Haase
    Da gibts zwar auch Niedlichkeitsformen wie vielleicht “Jüngelchen” oder “Häschen” – aber das sind dann bewußte Umformungen. Ein Mädchen ist also sprachlich IMMER niedlich.

  3. creezy sagt:

    Bekenne mich schuldig, spreche von mir mit 45 gelegentlich auch als Mädchen. Warum? Das übliche Dilemma, fühle mich nicht so alt wie der Ausweis behauptet. Mache immer wieder Fehler (gerne) die ich mir natürlich auch längst kneifen könnte, aber dann müsste ich mir da das Erreichen eines gewissen Erwachsenenstatus anerkennen – auf den ich bewusst gerne pfeifen möchte. Ehrlich: ich erschrecke mich auch immer, wenn mich junge Menschen bei der Ansprache siezen. Mädchen klingt in meinen Ohren auch viel entspannter, herzlicher als Frau. Frau klingt für mich abgeklärt. Bin ich nicht. Fräulein geht gar nicht. Liegt daran, dass ich natürlich großmütterlicherseits noch ganz gut Frauen kenne, die mit diesem Begriff rumlaufen mussten, weil die Etikette es ihnen aufgrund ihres unverheirateten Status das so diktierte. Da ich aber – unverheiratet – nicht erst „bin“ mit Eheschließung, fällt das für mich auch flach.

    Je mehr ich darüber nachdenke, ist es letztendlich eine Klangfrage. „Mädchen“ klingt schöner und farbenfroher als „Frau“. In meinen Ohren.

  4. Paula sagt:

    Vielleicht fühlen sich die Bloggerinnen einfach nicht “erwachsen” genug, um sich als Frau zu bezeichnen? Ich bezeichne z. B. auch Männer unter 30 (gerade im Studentenbereich) meist als “Jungs”, nicht als “Männer”, ebenso bei Frauen… ist irgendwie unbewusst. Anders, wenn sie einen festen Job und Familie und so haben.

    Komisch, hab nie bewusst drüber nachgedacht… aber ja, Männer und Frauen sind für mich all diejenigen, die schon älter und eben “erwachsener” sind als ich. ;)

  5. susanna sagt:

    Das ist wieder eine der Gelegenheiten, bei denen ich mir uralt vorkomme. Ich erinnere mich noch an die Erleichterung als die Anrede Fräulein abgeschafft wurde. Ich erinnere mich auch noch an Erzählungen von alten Frauen, denen es wichtig war, Fräulein Doktor, nicht Frau Doktor zu sein – zu Zeiten, als frau sich einen Doktortitel noch erheiraten konnte. Ich erinnere mich an die ledige Mutter einer Freundin, die “Fräulein” genannt wurde, um sie zu demütigen, und ich erinnere mich an das Paket an meinen zwei Wochen alten Bruder, das an einen “Herrn” adressiert war.

    Es gibt ja das Phänomen, dass negative Begriffe neu positiv besetzt werden – aber für “Fräulein” muss mir das noch jemand erklären.

  6. Feli sagt:

    Find ich klasse, dass Du das Thema ansprichst! Mir ging das immer mal wieder durch den Kopf, natürlich nicht zuletzt wegen dem Namen meines eigenen Blogs, aber auch, weil ich mich über Bezeichnungen wie “Mädchenmannschaft” gewundert habe. Für mich beisst sich das, sich selbst als “Mädchen” zu bezeichnen (trotz definitiv jenseits von 20) und einen feministischen Ansatz zu verfolgen. Das nur als Beispiel, ich stolpere auch im Alltag immer wieder darüber, dass Frauen sich als Mädchen oder Mädel bezeichnen, was mir schon wie eine Selbstdegradierung vorkommt. Ich will ernst genommen werden, unabhängig von meinem Alter und meiner Anrede- und dass das Fräulein in Deutschland abgeschafft ist, finde ich grundsätzlich erfreulich. Ich bin noch so angesprochen worden, und habe mich auch mit 16 gewundert, dass sich die Frage jungen Männern nie stellte.
    P.S.
    Der Titel meines Blogs geht auf meinen Spitznamen zurück, der auf das “Kassierinnen-Du” anspielt. Also auf gar keinen Fall eine Verniedlichung, auch wenn die Namensabkürzung so klingen mag..

  7. lantzschi sagt:

    Klasse Idee, das mal näher zu beleuchten. Finde die Frage nach der Selbstmarkierung von @ihdl sehr spannend.

    Ich denke Geschlecht wird in diesem Zusammenhang markiert und hergestellt als Politikum, um Sichtbarkeit zu erzeugen? Weil eben “das Männliche”, “der Mann” auch im Netz noch immer das default bildet? Schade nur, dass eben alle dazwischen oder eben die, die auf andere Differenzkategorien, Machtverhältnisse rekurrieren (ob im Namen oder an den Inhalten) auch untergehen. Geschlecht als default? sehr spannende Fragen, die sich da auftun.

  8. lantzschi sagt:

    Ok, der eingangs verlinkte Artikel auf Geek Feminism bringt die Antwort selbst: “It is true that until you mark yourself as Other than the privileged class—male, heterosexual, cisgendered, abled, middle-class, and white—you will be assumed to be those things.”

  9. (,,,)---=^.^=---(,,,) sagt:

    Warum ist es für Frauen wichtig als Frau erkannt zu werden? Es ist mir (männlich) sowas von egal, ob Männlein oder Weiblein bloggt; einzig auf den Inhalt kommt es an!
    Zum Thema hatte ich bei Kaffee bei mir
    schon meine Meinung kund getan.

    Interessant wäre eine Gegenüberstellung bzgl. der männlichen Pendants: Wieviele Blogs haben Junge/Boy, Mann/Herr, Jüngelchen* im Namen.

    *Mir ist kein anderes Wort eingefallen, sorry.

    • Ritinardo sagt:

      Also das passt nicht zusammen – einerseits beschwerst Du Dich, das es “FRAUEN” wichtig ist als Frau erkannt zu werden und dann sagst Du, dass es DIR egal ist. In dem von dir verlinkten kommentar schreibst Du auch “Ihr (Weiblein) macht Euch da zu viele Gedanken.”

      Also so egal ist es Dir nicht, da Deine Zuschreibungen immer Frauen betreffen und nicht etwas alle oder auch Männer. Wie sich Leute in einem Kommentar selbst derart widersprechen können…

  10. muehsam sagt:

    weiblichen Blogger_innen? Warum nicht gleich die weibliche Form benutzen? Dritte Geschlechter, die biologisch Männer sind – sich aber weiblich fühlen werden ja wohl nicht gemeint sein.

  11. slowtiger sagt:

    Gute Frage – und 3 Tweets vorher hatte ich mir noch eine verwandte Frage gestellt: welche Avatarbilder benutzen Frauen, die bloggen oder twittern? Meine Timeline ist nicht repräsentativ, aber trotzdem wundert mich, wieviele eher mädchenhafte Portraits mit langen Haaren oder gar Zöpfen, oder wenigstens seelenvollen Blicken in die Kamera da auftauchen. Alle sehen nach 20 oder maximal 30 aus. Ältere Frauen – finden nicht statt, nicht im Bild.

    Unterbeschäftigte Soziologiestudenten irgendwo? Macht das doch mal sauber quantitativ, Blogger/Twitterer, Bild/kein Bild, nach Alter und anderem aufgeschlüsselt … und vielleicht noch mi der Wahl des Nicks verbunden.

  12. teresa sagt:

    Ich twittere unter @fraeulein_tessa und ich vermute im Rückblick hinter der Wahl dier Kombination vor allem eine ästhetische hinsichtlich des Klangs, wenn man diesen Namen ausspricht, außerdem wird das “Fräulein” meist im Zusammenspiel mit Vornamen oder Fantasiewörtern gebraucht. Frau + Vorname klingt zunächst befremdlich.

    Und macht ein Fräulein oder ein Mädchen sich tatsächlicher kleiner als eine Frau? Ist es niedlicher, weniger erwachsen?

    Im Gegenteil. Sich als erwachsene Frau “mädchenhaftes” zu erhalten, ist gut. Auch das Wort “Fräulein” nicht völlig aus der Sprache zu verdrängen sollte wertschätzend anerkannt werden. “Frau” als Anrede leitet sich von der Ehefrau, der verheirateten Frau ab. Früher war sie damit auf der sicheren Seite, versorgt, selten berufstätig, abhängig. Was sagt uns das über das “Fräulein” – zumal eine Frau, die heute gar nicht heiratet, spät heiratet, keinen Mann heiratet nicht mehr als “alte Jungfer” markiert ist, keine Verliererin im Heiratsmarkt sein muss, sich selbst versorgen kann, unabhängig ist.

    Wie du schon sagst Franziska, “Fräulein” ist ein herrlich altmodisches Wort. Tendieren Bloggerinnen eher zum Spiel mit Sprache? Haben “wir Frauen” vielleicht sogar mehr Auswahlmöglichkeiten als Männer, unseren Namen eine Anrede voranzustellen?

    Ein Blog was mir hierzu noch einfiel ist “Les Mads” – abgeleitet von “Les Mademoiselles”.

    Mein Blog “flannel apparel” schreibe ich unter meinem Klarnamen, nur bei twitter als Fräulein. Wäre mein Vorname – sowohl in seiner Reinform Teresa als auch in der Koseform Tessa – bei twitter nicht vergeben gewesen, hätte ich wohl auf das “Fräulein” verzichtet. Eine bewusste Markierung als Frau und als Frau welchen “Ranges” bezweifle ich im Großteil der Namensauswahl. In vielen Fällen sprechen Vorname, sogar auch Pseudonym eine recht klare sprache.

    Was uns zu der Frage bringen könnte: Warum nicht mehr Unisex-Namen für Kinder?

    • Ritinardo sagt:

      Im Gegenteil. Sich als erwachsene Frau “mädchenhaftes” zu erhalten, ist gut. Auch das Wort “Fräulein” nicht völlig aus der Sprache zu verdrängen sollte wertschätzend anerkannt werden.

      Sorry aber was für ein ausgemachter Blödsinn? Warum müssen erwachsene Frauen sich mädchenhaft geben und Männer nicht? WeiL Frauen niedlich zu sein haben? Wo sind wir? 1850 ?

      • creezy sagt:

        Nein, erwachsene Frauen müssen sich natürlich nicht mädchenhaft oder niedlich geben. Aber sie sollten es tun dürfen, wenn sie es denn selbst wollen.

        • horst sagt:

          natürlich sollten sie es dürfen. da steht ja nicht in frage. sondern warum sie es TUN. denn offensichtlich sind sie sich weder der ursachen noch der konsequenzen bewusst. es ist doch kein wunder, wenn so ein “rosa klitzekleinchen” im netz nicht ernst genommen wird. man geht schließlich auch nicht im nachthemd zum bewerbungsgespräch.
          das ganze wirft ein grundsätzliche frage auf: warum werden die beklagten weiblichkeitsstereotype von rauen selbst perpetuiert? warum z.b. beklagen sie sich über lookism und wählen einen leicht geöffeneten rosa frauenmund als key visual für ihr blog?
          das sind _auch_ double standards.
          das ist ist ein ort, wo menschen nicht mit ihrem geschlecht, ihrer herkunft, hautfarbe oder behinderung auftreten müssen, sondern sich frei von zuschrebungen bewegen könnten. frauen tun das aber nicht. warum? sie wollen explizit “als frau” wahrgenommen werden, weil ihnen das frausein einen moralisch profitablen opferstatus gerantiert. würden sie den verlassen, müssten sie den wind aushalten, der ihnen dann entgegenween würde, und sie könnten sich nicht auf das “als frau” berufen.

    • susanna sagt:

      Für mich ist das gerade umgekehrt: Auch als unverheiratete Frau bin ich “Frau”, nicht “Fräulein”, und keine “altes Mädchen” oder eine “alte Jungfer”.

      Fräulein in Verbindung mit Vornamen – mir fallen da vor allem meine Kindergärtnerinnen ein, ehrlich gesagt, und ansonsten muss ich an Gouvernanten aus dem 19. Jahrhundert denken. Vielleicht nicht die schlechtesten Vorbilder… Was mir auch noch einfällt – durch die Romane von Jane Austen habe ich gelernt, dass nur die älteste Tochter das Recht hatte, mit “Miss” und Nachnamen angeredet zu werden. Die jüngeren waren “Miss” mit Vorname. (Irgendwie erinnere ich mich, dass es eine ähnliche Regelung für ältere und jüngere Söhne gab…)

      Nichts gegen die Verwendung von “Fräulein” in einem ironischen oder spielerischen Sinn – aber ich bin doch sehr froh, dass diese Bezeichnung abgeschafft wurde.

  13. sofias. sagt:

    interesting…

    ich selbst bevorzuge auch die bezeichnung “mädchen” gegenüber “frau”, aber auch lieber beiläufig und nicht als “aushängeschild”. primär bin ich queer, und selbst das muss ich nicht jedem unter die nase reiben.

    ich würde aber auch andere leute meines alters (23, yay :P ) eher als “jungs”/”mädchen” als als “männer”/”frauen” bezeichnen. aber vor allem halt “leute in meinem alter”…

    “frau” klingt für mich irgendwie sozialisiert und langweilig…
    mädchen klingt viel mehr nach ‘frech’ sein können und spielen dürfen.
    und ganz so alt bin ich ja nun auch nicht ;)

    “fräulein” hat für mich einen ziemlich negativen klang, ungefähr wie “ist noch zu haben. wenn die dann jemand heiratet wird sie endlich eine richtige frau.”…
    sicherlich kann ma das auch ironisch verwenden ähnlich wie “freak” allerdings würde mir die ironische interprätation nicht sehr nahe liegen…

    andererseits bin ich ja schon froh wenn mir nicht irgendwelche (erfahringsgemäß alte) leute ein “junger mann” an den kopf werfen.

    achja nochwas: ich finde es bemerkenswert das fast nur weiblich identifizierte leute das pronomen “das” als als namenszusatz verwenden, ich es aber kaum einem noch so progressiven halbwegs männlich identifizierten menschen zutrauen würde. was schade ist.

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  18. Anne Roth sagt:

    Ich habe gerade einen längeren Kommentar zu “Frau, Fräulein, Mädchen?” bei Drop the thought geschrieben. Der passt dort besser als hier, weil er eine Erwiderung auf die “Pro-Mädchen”-Haltung ist, aber viel davon passt natürlich auch hierher. Zusammengefasst: es wäre schön, wenn wir neben den unterschiedlichen Befindlichkeiten pro und contra Mädchen, Girl, Frau etc auch einen passenden Rahmen für uns alle fänden, denn so viele sind wir ja bekanntermaßen nicht. Und uns gegenseitig damit zufrieden lassen, das eine oder andere nicht zu mögen. (Und ich persönlich bringe es nicht fertig, mich als Mädchen oder Girl zu sehen).

    Übrigens ist mir heute noch ein Twitter-Account mit ‘Madame’ vor dem eigentlichen Namen begegnet und so gibt es wahrscheinlich noch diverse andere Variationen..

  19. Dieser Artikel ist für mich umso interessanter, als da ich mich online immer noch Mademoiselle nenne, im echten Leben jedoch recht penetrant auf “Madame” bestehe.
    Als mein Nick entstand, war ich noch keine 20 – nota girl, not yet a woman, und Mademoiselle erschien mir ein guter Kompromiss. Abgesehen davon ginge bei Madame Différentielle der Reim flöten, was dann doch sehr schade wäre. Und so ist es beim Fräulein geblieben. Beim Nachdenken über die Entstehungsgeschichte wird aber doch klar, dass das Fräulein gewählt wurde, weil ich das Gefühl hatte, nicht so viel zu sagen haben.
    Was zumindest bei der Fräulein-Benennung für Frauen meiner Generation zudem eine Rolle spielen dürfte, ist die Kokettiererei mit dem Stil der späten 40er, frühen 50er Jahre. (exemplarisch sei der Film “500 Days of Summer” genannt) Der halbironische aber durchaus auch halbernste Umgang mit übertriebenen Höflichkeitsformen aus der damaligen Zeit bringt das Fräulein fast zwangsläufig mit sich. Hier empfinde ich das Fräulein zumindest auf erster Ebene nicht als abwertend, sondern als schlichte Bezeichnung einer eher jüngeren Frau.

    Mädchen/Girl empfinde ich als störend, wenn klar wird, dass es sich im Blog um Schreiberinnen jenseits der 16 handelt. Deshalb hadere ich wie auch schon von anderen Kommentatorinnen mit Bezeichnungen wie Mädchenmannschaft oder Mädchenblog. Sorry, aber soviel Ironie bringe ich beim besten Willen nicht auf (Die ging schon flöten beim Versuch, die rosane Monochromatie lustig zu finden.)

    “Frau …” empfinde ich nicht als “Frau von irgendwem/was”, sondern als das, was es ist: Eine Anrede. Weshalb zumindest gefühlt mehr Frauen als Männer dies in ihren Blogtitel schreiben und somit das Geschlecht herausstellen, weiss ich nicht. Ebensowenig kann ich mir die schon öfters gestellte Frage beantworten, weshalb ich es als unangenehm empfinde, wenn ich versuche, mich im Netz nicht als Frau erkennen zu geben.

    Zuguter Letzt möchte ich die Statistik etwas vervollständigen: Es gibt auch Männer, die ihr Geschlecht explizit in den Blogtitel schreiben.
    Spontan fallen mir zumindest ein:
    herr-schmidt.de, herr schwaner (24stunden.de), monsieurfischer.ch

  20. Pingback: K♥tzbröckchen: 15.01. – 21.01. | Kotzendes Einhorn

  21. Pingback: Die Mädchenfrage / i heart digital life

  22. Nicole Simon sagt:

    Ich betone eher nur das ich eine Frau bin, wenn ich weiß, daß ich einen Vorteil davon habe es zu tun. Ansonsten betrachte ich mich viel eher als Mensch denn als Frau – genauer, ich habe noch nie wirklich den Mechanismus nutzen können “ich bin klein und niedlich und tu dir nix”.

    Irgendwie fühle ich mich jetzt gerade mal wieder benachteiligt. ;) )
    Fräulein habe ich mir abgewöhnt, weil men 1991 bei meinem Arbeitgeber darauf bestanden hat, alle weiblichen Arbeitnehmer mit Frau anzureden und Fräulein sein zu lassen. In dem Alter tat es mir dann weh, weil Frau für mich alt war. Heute ist mir das eigentlich ziemlich schnuppe.

    In der Liste fehlr meines Erachtens noch Weiber bzw. Grrls wobei letzteres ja historische Wurzeln hat. Beim Girl Geek Dinner ist es relativ einfach, woher das Girl kommt: Es war ursprünglich ein Geek Dinner und Sarah hatte keine Lust mehr immer nur die einzige Frau zu sein. Daher etwas mit mehr Focus auf Frauen – und women geek dinner klingt nicht so gut wie girl geek dinner. ;)

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  24. uniquolol sagt:

    “…Blogs weiblicher Autor_innen…”

    interessante Schreibweise bzw. Formulierung!

  25. Frau Elise sagt:

    Ich twittere ja seit Jahr und Tag unter dem Namen “Frau Elise” – das hat bei mir allerdings rein gar nichts damit zu tun, wie ich mich als Frau sehe. Und ich glaube, das ist auch bei den meisten anderen, die “Frau” oder “Fräulein” im Namen haben, sei es bei Twitter, sei es in ihrem Blognamen, nicht viel anders. Nicht immer muss etwas etwas bedeuten, oft sind es einfach Zufälle.
    Mein Name zum Beispiel kommt von der blauen Elise, dieser Ameisenbärin, die ich schon immer toll fand. Wir hatten uns gerade auf Youtube alte Filmchen mit ihr angeschaut, als ich mich bei Twitter anmeldete. Und die “Frau” kam dazu, weil sich damals bei Twitter die meisten noch siezten, ausserdem wollte ich nicht unbedingt als Ameisenbärin in der Timeline auftauchen, aber eben auch den Namen nicht verfremden.
    Ähnlich ist das mit meinem Avatar – momentan ist das eine backende Hausfrau und nun könnte man sicher auch anfangen, das irgendwie zu interpretieren, letztlich habe ich den aber genommen, weil ich das Bild zufällig gerade zur Hand hatte und es halt lustig fand.
    Mittlerweile würde ich mich so nicht mehr nennen, aber jetzt haben sich alle und auch in so an den Namen gewöhnt, also bleibt das :)

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  27. Piratenweib sagt:

    Hey, du hast die Blogs mit “Weib” vergessen! :-)
    Ich hab mir darüber auch schon so meine Gedanken gemacht. Eigentlich mag ich die Bezeichnung “Mädchen” – gerade bei Erwachsenen – nicht. Benutze aber selbst ganz gern im Netz die Mehrzahl “Mädelz”, die für mich alle Generationen und Arten von weiblichen Wesen einschließt.

    • VonFernSeher sagt:

      Und dann kommt es ja auch noch auf die Herkunft an. Es gibt halt Regionen in Deutschland, wo sich Frauen jeden Alters in der Mehrzahl gegenseitig als Mädels bezeichnen. Dafür reden sie sich in der Einzahl aber noch lange nicht so an. Das funktioniert nur in der Gruppe oder in der dritten Person, wenn ein Frau eine andere als eines ihrer Mädel bezeichnet. Das liegt dann irgendwo in einer Schnittmenge zwischen den eigenen Freundinnen und Bekannten. Auch werden “Mädchen” und “Junge” vielerorts umgangsprachlich für “Tochter” und “Sohn” verwendet.

      Und Fräulein hat z.B. in meiner Heimat einen leicht tadelnden Unterton. Sowas kann man ja auch selbstironisch verwenden. Man sollte einfach insgesamt nicht so viel hereininterpretieren, denke ich.

  28. Isquierda sagt:

    Ich bin eine Linke (spanisch: Isquierda). “Mädchen” sind meine Töchter und zwar vorallem für mich, als deren Mutter.

  29. Nyx sagt:

    Ich frage mich, WARUM hier so viele den Begriff “Mädchen”/”Girl” als abwertend ansehen?? Hat Euch da nicht selber die Denkweise des Patriarchats gegriffen?
    Wenn Ihr sagt, “Mädchen” sei verniedlichend, dann frage ich mal zurück: SIND Mädchen wirklich niedlich/nicht ernstzunehmen/harmlos/leicht zu überzeugen…? Eigentlich doch eher nicht, sie werden dazu gemacht. Also wer Mädchen automatisch mit rosa Ponies und Schwachsein und Nettsein und so assoziiert, hat doch irgendwie ein komisches Weltbild – oder ward IHR als Mädchen immer nett, niedlich, süß? Also ich war’s nicht, ich bin heut mit 30 weitaus weniger “unbequem”, herausfordernd, von neuen Ideen überwältigt,…. wie noch vor 15 Jahren oder so.
    Ich finde es gut, wenn wer unter dem Namen einen kick-ass blog betreibt. das zeigt ja gerade, daß das vermeintlich niedliche eben unter der Oberfläche ganz schön kampfkräftig ist! Nur weil die Altherrenriege u. andere Mädchen gerne so hätten, wieso sollten FeministInnen gerade das so hinnehmen? Warum sollte ich das Wort “Mädchen” als verniedlichend, gar beleidigend finden – wenn es doch gerade MÄDCHEN (nicht Frauen) sind, die die Welt immer neu fordern, Krach machen und revoluzzern? Denn mal ehrlich, die meisten “Frauen” (altersmäßig jetzt) sind angepaßter, höflicher, vielleicht auch vom langen Kampf “müder”, rhetorisch vorsichtiger, etc. als eine Bande junger Mädels.
    Es ist doch gerade gut, wenn man sich auch als erwachsene Frau immer wieder mal daran erinnert, daß man mehr “rotzfreche Göre sein sollte” statt halt eben “erwachsen”, “vernünftig”, allzu diplomatisch und nachsichtig,…
    Und wenn erwachsene Frauen den “Teen Spirit” haben, also praktisch eine “Mischung” aus Mädchen und Frau, dann ist das doch 1a!
    Will sagen: bevor Ihr andere wegen der selbstbezeichnung “Mädchen” bewertet, erst mal selber drüber nachdenken, warum für Euch die Assoziationen zu Mädchen was kuschliges haben.
    xoxo

  30. horst sagt:

    Ich frage mich, WARUM hier so viele den Begriff “Mädchen”/”Girl” als abwertend ansehen?? …

    Weil er abwertend IST.

    Will sagen: bevor Ihr andere wegen der selbstbezeichnung “Mädchen” bewertet, erst mal selber drüber nachdenken, warum für Euch die Assoziationen zu Mädchen was kuschliges haben.

    Den Tipp kann ich getrost an dich zurück geben.

    Aber gut, denken wir:
    Mädchen ist ein Diminuitiv. eine Verkleinerungsform. Das grammatische Geschlecht ist sächlich. “Das Mädchen” ist primär eine verkleinernde geschlechtlich neutrale Bezeichnung für weibliche Kinder.
    Männliche Kinder, Jungen, werden sprachlich nicht verkleinert, auch wird ihnen ihre geschlechtliche Identität nicht abgesprochen. Jungs sind stolz drauf, wenn sie z.b. vom Vater als “Männer” bezeichnet werden. Man nennt sie schon als Säugling “kleiner Mann”. Frauen hingegen sind nicht stolz, wenn sie als Jugendliche oder junge Erwachsene “Frau” genannt werden, wie man auch hier nachlesen kann, sondern wählen für sich selbst “Mädchen”. Niemand würde ein weibliches Baby “kleine Frau” nennen.
    Das männliche Pendant zum “das Mädchen”, “das Jungchen” ist fraglos eine Herabsetzung.

    Mit der Wahl einer “unerwachsenen” verkleinernden Bezeichnung setzen Frauen sich selbst herab. Sie verniedlichen, verkleinern und verharmlosen sich selbst, machen sich zu unreifen Kindern. Weiter oben wird gefordert: Sie sollte das dürfen, wenn sie es wollen.

    Warum sie aber überhaupt niedlich sein wollen, mit der Bezeichung “Frau” diffus Altbackenes verbinden und nicht selbstbewusst zum Begriff “Frau” stehen können, ist nicht beantwortet worden.

    Mein Fazit: Erwachsene Frauen, die sich als Mädchen bezeichnen, haben (trotz erklärtem Feminismus) ein großes Problem mit ihrer Identität als Frau. Sie selbst bewerten die Bezeichnung “Frau” negativ und wählen mangels Alternativen verharmlosende Begriffe wie Mädchen, Girl, Fräulein. Desweiteren versprechen sie sich von einer infantilisierenden Selbstbezeichung eine Art Narrenbonus. Mädchen muss man nicht so ernst nehmen.

    • Nyx sagt:

      Dein Fazit hat einen Fehler: keine der FeministInnen, die ich kenne, sieht, wie du behauptest, die Bezeichnung “Frau” als negativ, nur weil sie eben AUCH die Bezeichnung “Mädchen” für sich beansprucht. Auch ich sehe mich durchaus als Frau – UND eben auch als Mädchen.
      Und da ICH mit dem Begriff Mädchen eben NICHTS niedliches verbinde, kann man mir auch schlecht vorwerfen, ich würde mit der Verwendung dann “niedlich” wirken wollen. Abgesehen davon kenne ich auch keine Feministin, die irgendwie Wert auf Niedlichkeit legt, nur weil sie diesen Namen wählt… DIE müßtest du mir erstmal zeigen.
      DU hast die Assoziation Mädchen=niedlich, aber weswegen bestehst du drauf, daß alle anderen dieselbe Assoziation haben müssen?
      Weil DU Mädchen als harmlos siehst, müssen das alle anderen auch? Ich denke nicht.
      Und das mit dem Narrenbonus ist schlichtweg eine unverschämte Unterstellung.
      ich bin der Meinung, SOWOHL Frauen ALS AUCH Mädchen müssen in ihren Wünschen, Klagen, Ideen, etc. ernstgenommen werden. Und deswegen beanspruche ich auch mit 30, sowohl Frau als auch Mädchen zu sein, n vielerlei Hinsicht.
      Wieso sollte ich auf “Frau” beharren und das “Mädchen” einfach außen vor lassen? Weil nur erwachsene Frauen zählen und Mädchen eh noch “keine richtigen Frauen” sind? Das sehe ich nicht so. Gerade als Mädchen wird man beim Aufwachsen sehr hart mit Rollenzuweisungen konfrontiert und muß sich wehren.
      Daß das deutsche Wort für einen weiblichen, noch nicht erwachsenen Menschen ein Diminutiv ist und einen neutralen Artikel benutzt, sagt was über die deutsche Sprache, aber nicht unbedingt etwas über die VerwenderInnen.
      Wenn du dich “herr xy” nennst, werf ich dir auch nicht vor, du würdest dich auf einen “herrenstatus” beziehen.

  31. Mariam sagt:

    Vielleicht wählen Frauen die Bezeichnung Mädchen oder Frollein, weil sie sich selbst jung fühlen, innerlich zu jung um sich als Frau zu bezeichnen. Oder mit dem Begriff Frau etwas verbinden, das nicht ihrem Lebensgefühl entspricht.
    Ich selbst habe als Teil meines Blognamens Frau gewählt. Das lag daran, dass ich den Unterschied zu Mann mit Bart gewählt habe. Das Thema des Blogs ist die Frau die einen Bart trägt und ihn nicht versteckt und rasiert oder lasert auf Grund von gesellschaftlichen Zwängen. Und der Titel des Blogs sollte den Inhalt kurz wiedergeben.

  32. Anne sagt:

    Interessante Diskussion. Ich betreibe zwei vollkommen unterschiedliche Blogs, habe mich aber in beiden Fällen für neutrale Namen entschieden. Und zwar durchaus bewusst. In dem ersten Fall weil ich mein Geschlecht nicht preisgeben wollte und hier beim Schreiben immer noch die Indifferenz zu schätzen weiß. Im Falle des Kekstesters weil mein Geschlecht nichts zur Sache tat. Mittlerweile bereue ich das ein wenig, in der direkten Kommunikation mit anderen Bloggern ist es einfacher mit einem Namen, der das gleiche Geschlecht hat wie man selbst. Da ist Kekstester dann nicht geschlechtsneutral sondern wird – zurecht – als männlicher Nick wahrgenommen.

  33. croco sagt:

    Den Begriff Mädchen oder Mädels verwende ich, wenn ich meine Schülerinnen meine.
    Verwende ich ihn bei Erwachsenen, ist er eher ironisch gemeint. Ich würde mich nie so bezeichnen, nicht mal als altes Mädchen. Die Begriffe verrutschen aber. Gestern las ich eine Anzeige, die so begann: Junger Mann, Nichtraucher, 53, sucht…..

    Fräuleins waren in meiner Jugend die Kindergartentanten oder eben die unverheirateten, etwas schwierigen Damen der Nachbarschaft. Ich benutze den Bergiff heute ironisch.”Hat das gnädige Fräulein jetzt vielleicht Lust, den Stift aus der Nase zu nehmen?”

    Als ich mir meinen Blognamen ausgedacht habe, wollte ich absichtlich keinen Frauennamen haben. Es sollte einer sein, bei dem man sich alles denken konnte.
    Zu Anfang stand dann in den Kommentare: Lieber croco.
    Ich halte es für völlig unnötig, mich zu verniedlichen.

  34. Pingback: Na denn, Frolleins… « mädchenblog

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