Hack4Europe! 2012 Berlin

Vom 05. bis 06. Juni sollte in Berlin der Hack4Europe! 2012 statt finden. Die Veranstaltung wurde von der Staatsbibliothek zu Berlin gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation, dem Europeana Inside-Partner Institut und der Deutschen Kinematek organisiert. Die Idee war es, bis zu 30 Developer, eine API und 20 Millionen Datensätze (Fotos, Briefe, Dokumente, Postkarten, Poster und noch vieles mehr) zusammen zu bringen um daraus spannende Anwendungen zu entwickeln. Sollte, weil dann doch alles ganz anders kam.

Wir kamen, fast pünktlich, morgens kurz nach neun in der StaBi an, wurden nett empfangen und warteten interessiert auf den Beginn der Veranstaltung. Wir sind erst am Abend vorher kurz dazu gekommen uns das Europeana Projekt und die API anzusehen, daher waren wir gut damit beschäftigt uns weiter mit ihr vertraut zu machen und zu überlegen, was für ein Projekt wir mit den vorhandenen Daten starten könnten. Vermutlich hätten wir gar nicht bemerkt, dass außer uns kein_e weitere_r Teilnehmer_in gekommen war, wenn Torsten Siegmann, der die Veranstaltung leitete, nicht darauf aufmerksam gemacht hätte. Um es kurz zu machen: wir hatten einen sehr spannenden Vormittag. Johann Rolschewki gab uns eine Einführung in die Möglichkeiten der Europeana-API, mit Joris Pekel sprachen wir über wikimedia-Projekte, seine Sammlung “Open GLAM” Sammlung  und wir kamen auf gute Ideen was man damit so machen könnte. Mit 1,5 Teilnehmern machte das alles aber wenig Sinn und eigentlich hatten wir uns darauf gefreut mit anderen gemeinsam an tollen Projekten zu arbeiten. So bekamen wir das Angebot nächste Woche zum Hack4Europe 2012 nach Leuven zu fahren und es dort noch einmal zu versuchen.

Ich muss sagen, ich bin ein wenig ratlos, warum von dem immerhin 13 angemeldeten Teilnehmer_innen außer uns niemand erschienen ist, aber auch warum sich nicht mehr Leute dafür interessiert haben. Waren alle Resourcen von Random Hacks of Kindness und den Wikimedia HackDays, die kurze Zeit zuvor stattfanden, gebunden? Lag die Veranstaltung ungünstig mitten in der Woche? War das Thema uninteressant oder wurde sie nicht in den “richtigen” Kanälen beworben?

Nach den Einblicken, die ich in den letzten zwei Tagen gewinnen konnte, muss ich sagen, dass in den Datenbanken und APIs unglaubliche Schätze verborgen liegen! Leider braucht es eine große Portion Fachwissen um sie zu erschließen. Deswegen finde ich Veranstaltungen wie Hack4Europe! so wichtig! Es muss mehr Menschen geben, die von diesen “Datenschätzen” wissen. Mehr Menschen die daraus tolle Anwendungen machen die wir alle nutzen können. Darum: Mehr Open-Data-HackDays und vor allem mehr Leute die mitmachen!

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2 Antworten auf Hack4Europe! 2012 Berlin

  1. stralau sagt:

    Das ist ja schade!

    Vielleicht waren alle bei der Berlin Buzzwords?

  2. Bram Luyten sagt:

    Were you aiming at professional developers or students to attend? In Belgium, almost all IT Students are confronted with exams at the moment. For professional developers, it’s challenging to attend as well, because they would have to take a holiday from work in order to attend in the middle of the week.

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